Vorkongress –
der perfekte Start

 

Zum Programm

Der Vorkongress der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin steht im Jahr 2026 unter dem Motto

 

25 Jahre PET/CT – Ein Vierteljahrhundert der Transformation in der Nuklearmedizin

 

Ein Jubiläum, das die moderne onkologische Diagnostik prägt 

Im Jahr 2001 erlebte die deutsche Nuklearmedizin einen Meilenstein: Das erste PET/CT-System wurde klinisch eingesetzt und sollte die Diagnostik fundamental verändern. Ein Vierteljahrhundert später ist diese Hybrid-Bildgebungstechnologie aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken – sie ist ein bewährter Standard in der Versorgung von Millionen von Patienten weltweit und in evidenzbasierten Leitlinien der Onkologie, Neurologie und Kardiologie fest verankert. Doch was hat diese Technologie in 25 Jahren wirklich bewegt? Wie hat sie die klinische Praxis transformiert? Und wohin führt der Weg in den nächsten Jahrzehnten? 

 

Von den Anfängen zur Routine – eine beeindruckende Entwicklung 

Die Anfänge von PET/CT waren geprägt von Neugier und wissenschaftlichem Pioniergeist. Damals mussten Nuklearmediziner gemeinsam mit Radiologen lernen, die kombinierte Information aus Funktionsbild und anatomischer Präzision optimal zu nutzen. Heute sind wir weit darüber hinaus: Die Technologie hat sich zu einem unverzichtbaren Werkzeug für die Primärdiagnose, das Staging, die Therapieplanung und die Therapieüberwachung entwickelt. Sie ermöglicht es uns, Krankheitsprozesse nicht nur zu sehen, sondern sie in ihrer molekularen Dimension zu verstehen. Die Onkologie profitiert am unmittelbarsten – doch auch in den neurodegenerartiven Erkrankungen und der Endokrinologie haben sich ganz neue Perspektiven eröffnet. Was als technische Innovation begann, ist zur Basis der medizinischen Versorgung herangewachsen. 

 

Die Innovationen der letzten Dekade – und was kommt 

Die jüngsten technologischen Entwicklungen beschleunigen diese Transformation weiter: Bessere Detektoren ermöglichen schnellere Scans mit weniger Strahlenbelastung. Die digitale Revolution hat die Bildrekonstruktion revolutioniert. Und nun steht die künstliche Intelligenz vor der Tür – mit dem Potenzial, Diagnostik zu automatisieren, Früherkennung zu verbessern und theranostische Konzepte zu ermöglichen, bei denen Diagnostik und Therapie Hand in Hand gehen. Diese neuen diagnostischen Radiopharmaka – insbesondere im Bereich der Theranostik – öffnen völlig neue therapeutische Fenster. Sie erlauben es uns, maßgeschneiderte Therapien auf Basis präziser diagnostischer Informationen zu planen und die Therapie dann kontinuierlich zu überwachen. 

 

Begleiten Sie uns auf dieser Zeitreise 

Der Vorkongress der Jahrestagung 2026 lädt Sie ein, diese faszinierende Entwicklung gemeinsam nachzuverfolgen. Wir schauen zurück auf die klinischen Pionierarbeiten, die PET/CT zum Standard machten. Wir ziehen Bilanz über die bisherigen Errungenschaften und deren Auswirkungen auf die Patientenversorgung. Und wir wagen gemeinsam einen Blick nach vorn in eine Zukunft, geprägt durch KI-gestützte Diagnostik, präzisionsmedizinische Therapieplanung und innovative theranostische Konzepte. Dieses Symposium ist eine Gelegenheit, die großen Fragen unseres Fachs zu diskutieren, voneinander zu lernen und die Zukunft unserer Disziplin aktiv mitzugestalten. Lassen Sie sich inspirieren – von der Geschichte, der Gegenwart und den Möglichkeiten, die vor uns liegen. 

 

Seien Sie dabei: 25 Jahre PET/CT – Wo stehen wir? Wohin gehen wir?

Vorkongress Publikum

Programm

11:00 – 12:00 Uhr
Auftaktveranstaltung „Industrieperspektiven“
  • Prof. Dr. med. Kambiz Rahbar Universitätsklinikum Münster
  • Prof. Dr. Constantin Lapa Universitätsklinikum Augsburg
13:00 – 14:15 Uhr
25 Jahre PET/CT in Deutschland
  • Begrüßung/Eröffnung Prof. Dr. med. Kambiz Rahbar Universitätsklinikum Münster
  • Von den ersten Schritten bis Total Body PET/CT Prof. Dr. Thomas Beyer, PhD Medical University of Vienna
  • 25 Jahre PET/CT in Deutschland: Die erste Installation Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Bockisch Universitätsklinikum Essen
14:45 – 15:45 Uhr
PET/CT in der Patientenversorgung bis Integration in Leitlinien
  • PET/CT zur Therapiesteuerung bei Lymphomen Prof. Dr. Andreas Hüttmann Universitätsklinikum Essen
  • PET/CT zur Therapiesteuerung bei Lungenkarzinom PD Dr. med. Wilfried Eberhardt Universitätsklinikum Essen
  • PET/CT im Management des Prostatakarzinoms Prof. Dr. Christian Gratzke Universitätsklinikum Freiburg
16:30 – 18:00 Uhr
Quo Vadis?
  • Evidenz als Voraussetzung für Erstattung Prof. Dr. Bernhard Josef Wörmann Amb. Gesundheitszentrum der Charité
  • Ausblick weitere Entwicklung PET/CT, neue Tracer etc. Prof. Dr. Wolfgang Weber TUM Klinikum Rechts der Isar
  • Ausblick für das Fach Nuklearmedizin
  • Wie viel Total Body brauche ich in der Zukunft? 50 cm oder 150 cm? Prof. Dr. Frank Bengel Medizinische Hochschule Hannover
  • Verabschiedung Prof. Dr. med. Kambiz Rahbar Universitätsklinikum Münster

 

 

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf

Post

E-Mail

LinkedIn